
"Durch die neue Ortsumgehung verbessert sich die Situation für die Kraftfahrer, die schneller zur Autobahn und zurückkommen. Und auch die Anwohner werden durch den Neubau spürbar vom Verkehr entlastet werden", sagte Infrastrukturminister Volker Schlotmann beim Spatenstich.
Die Landesstraße 26 ist Autobahnzubringer zur Hansestadt Greifswald. Laut Prognosen wird sich die Verkehrsbelastung bis 2020 auf 16.245 Kfz/Tag verdreifachen. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, wird die L 26 von einer Landesstraße zur Bundesstraße hochgestuft.
Durch den Bau der rund zwei Kilometer langen Ortsumgehung soll die Belastung der Anwohner durch Lärm und Schadstoffe verringert werden. Mit der Ortsumgehung verringert sich das Verkehrsaufkommen innerorts auf noch rund 1.000 Autos pro Tag.
Zum Ausgleich von Eingriffen in die Natur werden entlang der neuen Trasse 319 Alleebäume gepflanzt. Die Gesamtkosten in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro trägt der Bund.
Quelle: PM Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung 30.05.2012