
Unter dem Motto „Mut tut gut – Überleben im 21. Jahrhundert“ fand am 19. April 2010 bereits zum 11. Mal der Branchentag des Agrarmarketing M-V e.V. statt. Ca. 120 Vertreter aus der Ernährungswirtschaft sowie Vertreter aus Politik, Verbänden und Organisatoren trafen sich zu diesem Anlass im Ostseebad Dierhagen. Darunter acht Unternehmen aus Vorpommern, wie z.B. die Stralsunder Brauerei und die Greifen Fleisch GmbH aus Greifswald.
Ministerpräsident Erwin Sellering eröffnete den 11. Branchentag mit lobenden Worten für den Agrarmarketingverein. Entsprechend dem Motto bescheinigte er dem Verein, mutig neue Wege im Marketing zu beschreiten. Als ein Beispiel nannte er das Projekt „Vital-Menüs“ für Schulkinder. Dem Projekt liegt die Idee zugrunde, kindgerechte, schmackhafte, ernährungsphysiologisch ausgewogene und wirtschaftliche Menüs unter Einsatz möglichst vieler regionaler Rohstoffe und Lebensmittel aus Mecklenburg-Vorpommern für die Schulverpflegung anzubieten. Gleichzeitig betonte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel, dass Ernährungswirtschaft, Tourismus und Gesundheitswirtschaft als Wachstumsbranchen in Mecklenburg-Vorpommern enger zusammenarbeiten sollen. „Wir wollen Ernährung und Tourismus in den Netzwerken stärker verknüpfen, das passt in Mecklenburg-Vorpommern hervorragend zusammen“, so Seidel.
Der Branchentag, der sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Kommunikationsplattform für die Branche entwickelt hat, wurde von der Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern mbH unterstützt. Bereits seit Dezember letzten Jahres engagiert sich die Gesellschaft in einer gemeinsamen Kooperation mit dem Agrarmarketingverein. Seitdem arbeiten beide Parteien bei der Organisierung und Koordinierung zahlreicher Marketing- und Absatzfördermaßnahmen für die Branche eng zusammen.
„Die Landwirtschaft und Ernährungsgüterwirtschaft sind Struktur bestimmende Wirtschaftszweige in Vorpommern, die sich trotz der Wirtschaftskrise gut entwickelt haben. In den letzten Jahren konnten Arbeitsplätze und Exportzahlen kontinuierlich gesteigert werden. Zukünftig gilt es, weitere Potentiale auszuschöpfen. Durch die Mitgliedschaft im Agrarmarketingverein wollen wir Vorpommern stärker in das Blickfeld von Investoren stellen. Gleichzeitig gilt es vorhandene Arbeitsplätze zu stärken und neue zu gewinnen“, so Rolf Kammann, Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern mbH.
Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern mbH am 20.04.2010